Der Verein

Die Region Fulda - Partnerschaftsregion zu Bürgern, Unternehmen und Institutionen der Vereinigten Staaten von Amerika.

Fulda als Region einschließlich des Landkreises, aber auch der Stadt Hünfeld sind durch besonders intensive und aktive Freundschaft mit den Soldaten und Angehörigen der im hiesigen Bereich früher stationierten US-Streitkräfte ins Bewußtsein der deutschen und amerikanischen Öffentlichkeit getreten.
Der Abzug des 11th Cavalary Regiments von Fulda zerriß schmerzlich dieses über fast 50 Jahre gewachsene Band zwischen der deutschen und amerikanischen Bevölkerung. Von zahllosen Fuldaern während der Abschiedsfeierlichkeiten mit tiefen Emotionen verabschiedet, verlor die Region im Verständnis der Deutschen einen wesentlichen Teil ihrer übernationalen Identität durch den Abzug der als Mitbürger verstandenen US-Staatsangehörigen.

Ausschlaggebend dürfte sein, das die Kraft der Freundschaftsgefühle, die sich in kulturellen Wettkampf- und Begegnungsvorstellungen, wie partnererschaftsgedanken zwischen Städten auszudrücken versuchen, der Verankerung in einer objektiven in der Region erlebten Interessenverbindung entbehrt.
Die rein auf die Dankbarkeit der Bürger der Region, die Sympathie und den Goodwill gestützten Fortführung von Partnerschaftsaktivitäten droht jedoch mangels eines Interessenfundments vom täglichen Erleben zu abgehoben und damit distanziert zu sein.
Unter den gegebenen Bedingungen vermag eine entsprechende Basis der Partnerschaft heute nur in wirtschaftlichen Beziehungen und Kooperation zu liegen.
Hier setzt die Idee an, die noch bestehende Empfindung des Verbundenseins zu den Vereinigten Staaten und den durch Osmose zwischen Wirtschaft und Armee in den Vereinigten Staaten erreichten hohen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad von Fulda zu nutzen.

Das Konzept schlägt vor, die Region im Verhältnis zu den Vereinigten Staaten als Partnerregion in wirtschaftlicher und kultureller Beziehung zu entwickeln und entsprechend auch zu vermarkten.
Dem dient der Verein "GERMAN-AMERICAN BUSINESS AND CULTURAL ASSOCIATION".

Die Region verfügt über eine hervorragende Infrastruktur und eine Vielzahl von Arbeitnehmern, die im Dienstleistungsbereich tätig sein könnten, zumal sie aufgrund langjähriger Beschäftigung bei den US-Streitkräften ausreichende englische Sprachkenntnisse haben.
Diese "Human Resources", die zur Zeit entweder weit pendeln oder arbeitslos sind, wurden als Dienstleister für amerikanische Unternehmen in der Region in Betracht kommen.

Es darf auch nicht übersehen werden, das finanzielle Belastungen der Unternehmen gerade bei arbeitslosen Mitarbeitern, die aus der Beschäftigung der früheren US-Streikräfte kommen, gering sein können. Entsprechende Zuschüsse des Arbeitsamtes bei Langzeitarbeitslosen und Beiträge zu niederem Einkommen durch das Amt für Verteidigungslasten stellen eine Subventionierung der Lohnkosten dieser Mitarbeiter dar, die die Region wettbewerbsfähig gegenüber den hoben Lohnkosten im Bereich Frankfurt a.M. machen.
Grundstücke und Gebäude sind in Fulda und im Umkreis ebenfalls zu preisgünstigen Bedingungen zu kaufen oder anzumieten.

Das Anwerbungsziel für den "GERMAN-AMERICAN BUSINESS UND CULTURAL ASSOCIATION" richtet sich danach auf mittelständische amerikanische Unternehmen, die den Sprung nach Europa wagen und kostenbewußte amerikanische Konzerne, die einen Vertriebs- oder Verwaltungsstützpunkt in Deutschland suchen.
Das Angebot sind billigere Büroräume, heruntersubventionierte Arbeitskosten, zweisprachige Arbeitskräfte, die positive Haltung der Bevölkerung in der Stadt Fulda, dem Landkreis Fulda und der gesamten Region zu Institutionen und Bürgern der Vereinigten Staaten.

Der Vorteilskatalog Fuldas, auch gerade in politischer Hinsicht mit seiner antifaschistischen Tradition (Kirche und Unterstützung der jüdischen Bevölkerungskreise), niedrigem Kriminalitätslevel und guter Infrastruktur, gelungenem Stadtambiente und Freizeit- und Umweltwert in der Region ist unübertroffen.
Der Verein bietet die organisatorische Klammer für eine Vielzahl deutscher wirtschaftlicher und kultureller Aktivitäten.
Zur Förderung von Investitionsprojekten der amerikanischen Wirtschaft steht das Dienstleistungsangebot der Vereinsmitglieder bereit.

Der Verein umfaßt die Stadt und den Landkreis Fulda, die Industrie- und Handelskammer,. mehrere Bankinstitute, bedeutende Wirtschaftsunternehmen, die Frankfurter Flughafen AG , die Goodyear-holdings - Gummiwerke Fulda und eine Vielzahl Freiberufler ( Ärzte, Anwälte, Steuerberater), sowie die Abgeordneten im Landtag und im deutschen Bundestag der Region. Dr. Alfred Dregger (MdB), und Winfried Rippert (MdL) sind überregional bekannte Abgeordnete mit hohem Einfluß gerade auch in Wirtschaftskreisen.
Der Verein plant deutsch-amerikanische Wirtschaftsseminare, die den Zellkern eines Campusgedankens in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsfachhochschule Fulda enthalten.
Die Vereinsmitglieder sind bereit ihre spezifischen und wissenschaftlichen Fähigkeiten, sowie ihre Kontakte zur Förderung von Investitionsprojekten amerikanischer Firmen in der Region zu offerieren.

Der Verein bietet Einstiegsberatung in die Bedingungen der deutschen Wirtschaft.

Der Verein bietet Begleitung des amerikanischen Investors bei der Standortsuche in der Region.

Der Verein bietet Unterstützung der öffentlichen Körperschaften zur Investitionsförderung in jeder Hinsicht